Anatomie

Die Bandscheiben verbinden jeweils zwei Wirbelkörper miteinander. Sie bestehen aus einem äußeren Faserring und einem gallertartigen Kern. Eine Sonderstellung nimmt die obere Halswirbelsäule ein. Zwischen dem ersten und zweiten Halswirbelkörper gibt es keine Bandscheibe, sondern es besteht eine gelenkige Verbindung zwischen dem vorderen Wirbelbogen des ersten Halswirbelkörpers (Atlas) und der Spitze (Dens) des zweiten Halswirbelkörpers.

Funktion

Die Bandscheiben ermöglichen Bewegungen zwischen zwei Wirbelkörpern und haben eine Stoßdämpferfunktion.

Störungen

Veränderungen des Wassergehaltes (Chondropathie), Vorwölbungen des weichen Kerns gegen den äußeren Faserring (Protrusion), Risse im Faserring, Austreten von Gewebe aus dem Kern in den Rückenmarkkanal (Bandscheibenvorfall)

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