Die Verbindung von
modernsten wissenschaftlichen Erkenntnissen,

langjähriger Erfahrung
und ganzheitlichem Verstehen ist unsere Leidenschaft.

 

Alle wissenschaftlichen Untersuchungen zeigen:
Es gibt sie nicht, die strikte Trennung von körperlichen Strukturen auf der einen und unserem Nervensystem zur Steuerung unserer Muskeln, dem Stress- und Schmerzsystem, unseren Emotionen und unserem Verhalten auf der anderen Seite.

Aber nicht nur das.
Auch das reduzierte mechanische Erklärungsmodell "eine Ursache -> gesamte Wirkung"  (Descartes 1664) gilt für die meisten Nackenschmerzen nur sehr eingeschränkt, eigentlich nur in "extremen" Ausnahmefällen, wie z.B. bei einem schweren Unfall.

  • Heute wissen wir um wie viel komplexer unser Körper und Nervensystem miteinander verknüpft sind.


    So können z.B. selbst größere Bandscheibenvorfälle an der Halswirbelsäule vollkommen schmerzfrei sein, wohingegen kaum messbare Dysbalancen der Muskulatur oder Entzündungen der Faszien zu anhaltenden und schmerzhaften Verspannungen führen können.

  • In den meisten Fällen gibt es nicht eine isolierte Ursache, sondern die Beschwerden entstehen im Zusammenspiel mehrerer ungünstiger Faktoren


    Dies führte zur Entwicklung des biopsychosozialen Modell zur Erklärung von Gesundheit, Krankheit und Beschwerden.
    Mit den damit verbundenen wissenschaftlichen Untersuchungen veränderte sich auch unser Verständnis von Schmerzen radikal.
    Bereits 2003 erklärte die WHO das die Ursachen von Krankheit und Gesundheit nur im Zusammenspiel verschiedener Regelungsysteme zu verstehen sind.
    Basis unseres Konzept sind die Erkenntisse der modernen Muskel- und Faszienforschung, aber auch die neuen Forschungsergebnisse zu Schmerz und chronischem Schmerz.
    Wir erweitern und verbessern unser Konzept ständig durch Berücksichtigung neuer Studienergebnisse und eigene Forschung.*

4-Stufen-Nackenstrategie
© QIMOTO Nacken.clinic
Differentielle Analyse und ganzheitliche Synthese bei Nackenschmerzen

Unsere 4-Stufen-Nackenstrategie
umfasst mit den 4 Systemen Struktur, Funktion, Steuerung und Person alle wichtigen Bereiche (sog. Kontextfaktoren), die die modernen wissenschaftlichen Forschungsergebnisse über die Ursachen und für die Behandlung von Nackenschmerzen zur Verfügung stellen*.

In der Essenz bestimmen diese 4 nebeneinander bestehenden Organisationssysteme unseres "Mensch seins" ob wir Nackenschmerzen haben oder schmerzfrei sind:

*Auch wenn es banal und dabei sehr vereinfachend ist, nehmen wir zur Veranschaulichung als Beispiel ein Auto

In unserem Vorgehen untersuchen und besprechen wir gemeinsam aus welchen dieser Bereiche Ihre Nackenschmerzen entstehen.
So können wir die wirklichen Ursachen Ihrer Nackenschmerzen verstehen und die für Sie wirksamen Behandlungen finden.


*Auszug der wissenschaftlichen Literatur zu unserem Konzept

   

  • Bärtschi E: Propriozeption der HWS: Ist ein koordinatives Training bei Nackenbeschwerden sinnvoll?. Manuelle Therapie 2009; 13(01): 14-22.
  • Blanpied PR, Gross AR, Elliott JM, Devaney LL, Clewley D, Walton DM, Sparks C, Robertson EK: Neck Pain: Revision 2017. J Orthop Sports Phys Ther. 2017; 47(7): A1-A83.
  • Bogduk N, McGuirk B (2006). Management of acute and chronic neck pain. An evidence-based approach. Elsevier.
  • Casser H-R: Nackenschmerzen: Bedeutung und Behandlung von Funktionsstörungen. Neck Pain: Importance and Treatment of Dysfunctions. Akt Rheumatol 2015; 40: 354–358.
  • Casser H-R, Hasenbring M, Becker A, Baron R (2016): Rückenschmerzen und Nackenschmerzen. Interdisziplinäre Diagnostik und Therapie, Versorgungspfade, Patientenedukation, Begutachtung, Langzeitbetreuung. Springer-Verlag: Berlin Heidelberg.
  • Childs JD, Cleland JA, Elliott JM, Teyhen DS, Wainner RS, Whitman JM, Sopky BJ, Godges JJ, Flynn TW; American Physical Therapy Association: Neck pain: Clinical practice guidelines linked to the International Classification of Functioning, Disability, and Health from the Orthopedic Section of the American Physical Therapy Association. J Orthop Sports Phys Ther. 2008; 38(9): A1-A34.
  • Dehner C, Kramer M: Beschleunigungstrauma der HWS – ein Update. Manuelle Therapie 2017; 21(04): 155-160.
  • Derra C, Schilling C (2020): Achtsamkeit und Schmerz. Stress, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen und Schmerz wirksam lindern. (4. Aufl.). Klett-Cotta: Stuttgart.
  • Draheim N, Ebinger F,  Schnöbel-Müller E, Wolf B, Häuser W: Definition, diagnostics and therapy of chronic widespread pain and the (so-called) fibromyalgia syndrome in children and adolescents: Updated guidelines 2017. Schmerz (Berlin, Germany).
  • Egle U, Egloff N, Känel R: (2016). Stress-induced hyperalgesia (SIH) as a consequence of emotional deprivation and psychosocial traumatization in childhood: Implications for the treatment of chronic pain. Schmerz. 2016. (Berlin, Germany). 30(6):  526-36.
  • Egle U, Keller F, Kappis B, Schairer U, Bär KJ: Stressinduzierte Hyperalgesie. Neurobiologische Mechanismen und ihre Konsequenzen für die Begutachtung chronisch Schmerzkranker. Der Medizinische Sachverständige. 2016. 112. 73-80.
  • Egle U: Psychosomatische Schmerzmedizin 2. Differentialdiagnose und spezifische psychosomatische Therapie. 2017.
  • Egle U: Stressinduzierte Hyperalgesie und Craniomandibuläre Dysfunktion. Konsequenzen für die Therapie. 2017.
  • Egle U: Wie das Gehirn aus Stress Schmerz macht ... 1-2. 2017.
  • Egle U: Workshop Psychosomatische Schmerztherapie Göttingen. 2018.
  • Egle U, Roth G: Neurobiologisch fundierte Psychotherapie bei Trauma und Schmerz. 2018.
  • Egle U, Seeher C,  Kunz I, Verciglio D, Cattapan K: Behandlung von Patienten mit stressbedingten Schmerzerkrankungen. 2019.
  • Egle UT: Bio-psycho-soziale Anamnese Beitrag für das Lehrbuch Psychosomatik. Neurobiologisch fundiert – Evidenz basiert, Hrsg. Egle UT, Heim C, Strauß B, von Känel R, W. Kohlhammer Stuttgart 2020.
  • Egle U: Neurobiologische Grundlagen und Risikofaktoren bei stressinduzierten Schmerzzuständen. 2020.
  • Egle U: Neurobiologische Zusammenhänge von Schmerz und Insomnie. 2. Symposium des Schlafzentrums Zürich „Schlaf und Schmerz“ 2020.
  • Egle U: Neurobiologische Grundlagen und Risikofaktoren bei stressinduzierten Schmerzzuständen. 2020.
  • Egloff N, von Känel R, Egle U. (2008). Weder Descartes noch Freud? Aktuelle Schmerzmodelle in der Psychosomatik. Praxis 2008; 97: 549-557.
  • Egloff N: Central sensitivity: Erklärung für unerklärten Schmerz? Diagnostisch-Therapeutisches Seminar 12.06.2008
  • Fischer L, Peuker ET (2011): Lehrbuch Integrative Schmerztherapie. Karl F. Haug Verlag: Stuttgart.
  • Giangarra CE, Manske RC, Brotzman SB (2018): Clinical Orthopaedic Rehabilitation. A Team Approach. (4. Aufl.). Elsevier: Philadelphia.
  • Graf M, Grill C, Wedig H-D (2009): Beschleunigungsverletzung der Halswirbelsäule. HWS-Schleudertrauma. Steinkopff Verlag.
  • Grotkamp S et al.: Personenbezogene Faktoren im bio-psycho-sozialen Modell der WHO: Systematik der Deutschen Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention (DGSMP)Gesundheitswesen 2020; 82: 107–116.
  • Hodges P (2019): Advanced concepts in lumbopelvic motor control: An integrated approach to clinical assessment & treatment of motor control dysfuncion.
  • Hohmann D, Kügelgen B, Liebig K (1988): Neuroorthopädie. Erkrankungen des zervikookzipitalen Übergangs Spondylolisthesis Wirbelsäule in Arbeit und Beruf. Springer-Verlag: Berlin Heidelberg.
  • Holzapfel M: Somatoforme Störungen. Kantonsspital St. Gallen. 2012.
  • Hottenrott K, Hoos O, Esperer HD (2009): Herzfrequenzvariabilität: Risikodiagnostik Stressanalyse Belastungssteuerung. Schriften der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft. Czwalina Verlag: Hamburg.
  • Hülse M, Neuhuber W, Wolff H-D (2005): Die obere Halswirbelsäule. Pathophysiologie und Klinik. Springer Medizin Verlag: Heidelberg
  • Isele D, Teicher M, Ruf-Leuschner M, Elbert T; Kolassa IT, Schury K, Schauer M: KERF – Ein Instrument zur umfassenden Ermittlung belastender Kindheitserfahrungen: Erstellung und psychometrische Beurteilung der deutschsprachigen MACE (Maltreatment and Abuse Chronology of Exposure) Scale. Zeitschrift für Klinische Psychologie und Psychotherapie 2014; 43. 121.
  • Jull G, Moore A, Falla D, Lewis J, McCarthy C, Sterling M (2015): Grieve’s Modern Musculoskeletal Physiotherapy. (4. Aufl.). Elsevier: UK
  • Jull G, Sterling M, Falla D, Treleaven J, O’Leary S (2008). Whiplash, Headache and Neck Pain. Reseach-based directions for physical therapies. Churchill Livingstone Elsevier.
  • Jull G, Falla D, Treleaven J, O’Leary S (2019): Management of Neck Pain Disorders: a Research-Informed Approach. Elsevier.
  • Keller F, Kappis B, Schairer U, Egle U: Sozialmedizinische Begutachtung bei chronischen Schmerzzuständen. Der Medizinische Sachverständige. Med Sach 2016.
  • Kim EK, Kim JS: Correlation between rounded shoulder posture, neck disability indices, and degree of forward head posture. J Phys Ther Sci. 2016 Oct; 28(10): 2929-2932.
  • Kirmizi M, Simsek IE, Elvan A, Akcali O, Angin S: Investigation of the effects of flat cushioning insole on gait parameters in individuals with chronic neck pain. Acta Bioeng Biomech. 2019; 21(2): 135-141.
  • Kügelgen B, Hillemacher A (1989): Problem Halswirbelsäule. Aktuelle Diagnostik und Therapie. Springer-Verlag: Berlin Heidelberg New York.
  • Leitlinie für die ärztliche Begutachtung von Menschen mit chronischen Schmerzen („Leitlinie Schmerzbegutachtung“) Stand 4. Aktualisierung 2017.
  • Locher H, Casser H-R, Strohmeier M, Grifka J (2011): Spezielle Schmerztherapie der Halte- und Bewegungsorgane. Georg Thieme Verlag KG: Stuttgart.
  • McKenzie R (1986): Die Selbstbehandlung für den Nacken.
  • Niemier K, Seidel W (2012): Funktionelle Schmerztherapie des Bewegungssystems. (2. Aufl.). Springer-Verlag: Berlin Heidelberg.
  • Niemier K, Seidel W, Psczolla M, Steinmetz A, Ritz W, Holtschmit JH (2018): Schmerzerkrankungen des Bewegungssystems. Multimodale interdisziplinäre Komplexbehandlung. De Gruyter: Berlin/Boston.
  • Ott M et al.: Körperlich-seelische Berührungen im Fokus der Psychoneuroimmunologie. Der Schmerzpatient 2019; 2(02): 66-75.
  • Pinel JPJ, Pauli P (2017): Biopsychologie. (8. Aufl.). Pearson: Hallbergmoos.
  • Roelofs K: Freeze for action: neurobiological mechanisms in animal and human freezing. Philos Trans R Soc Lond B Biol Sci. 2017 Apr 19;372(1718).
  • Scherer M, Chenot JF: DEGAM S1 Handlungsempfehlung Nackenschmerzen. DEGAM-Leitlinie Nr. 13. Stand 06/2016.
  • Schiltenwolf M et al.: Begutachtung chronischer muskuloskeletaler Schmerzen. Aktualisierung der Leitlinie zur Begutachtung von Menschen mit chronischen Schmerzen. Z Orthop Unfall 2018; 156: 1–8.
  • Schöttl W (2012): Die cranio-mandibuläre Regulation. Interdisziplinäre Betrachtung des neuromuskulären Reflexgeschehens. MediPlus Verlagsgesellschaft.
  • Sterling M, Smith A. WAD: Assessment und Management. Manuelle Therapie 2017; 21: 161–169.
  • Tegenthoff M: Leitlinien für Diagnostik und Therapie in der Neurologie. Neurotraumatologie und Erkrankungen von Wirbelsäule und Nervenwurzel. Beschleunigungstrauma der Halswirbelsäule. Stand 09/2012.
  • Von Känel R: Stressbedingte Krankheiten und deren körperliche Symptome. Springer Fachmedien Wiesbaden. 2015.
  • Von Piekartz HJM (2005): Kiefer, Gesichts- und Zervikalregion. Neuromuskuloskeletale Untersuchung, Therapie und Management. Georg Thieme Verlag: Stuttgart.
  • Widder B et al.: Leitlinie für die Begutachtung von Schmerzen. Psychotherapeut 5. Springer Medizin Verlag. 2007.
  • Wolff H-D (1996): Neurophysiologische Aspekte des Bewegungssystems. (3. Aufl.). Springer-Verlag: Berlin Heidelberg New York.

 

Zum Seitenanfang