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Dr. med. Marco Gassen

 

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Fragen und Antworten

von Nicole Brücker am 22.04.2022

Seit einem halben Jahr hab ich starke nackenschmerzen. Nach langem ärztegang und letztendlich 3 wochen schmerzklinik ist...

... es seit gestern schlimmer als je zuvor.ich weiss nicht mehr weiter

Antwort Dr. Gassen

Hallo,

leider gibt es immer wieder diese Verschlechterungen, gab es den einen Auslöser? Sie benötigen ja auch nach der Schmerzklinik eine ärztliche Betreuung. Lassen Sie sich bitte von Ihrem Schmerztherapeut eine Bedarfsmedikation für solche Fälle aufschreiben, manchmal kann das auch der Hausarzt oder er kann Sie überweisen- Alles Gute!

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von Margarete am 14.04.2022

Sehr geehrter Herr Dr. Gassen, ich habe seit mehreren Monaten Drehschwindel-Anfälle, die inzwischen fast wöchentlich ko...

...mmen und entweder durch eine schnelle Kopfbewegung (nach vorne beugen/seitlich gedreht) oder auch beim Sitzen am PC auftreten und dann bis zu 5 Minuten dauern (Nystagmus nach links).
Inzwischen wird der Anfall auch immer von einem pulssynchronen Tinnitus begleitet.
Kopf-/Felsenbein-/HWS-MRT waren unauffällig, der HNO hat auch keine passende Diagnose stellen können. Ich habe bereits eine Atlaswirbelkorrektur vornehmen lassen.
Kann so ein Drehschwindel durch eine Nackenverspannung ausgelöst werden? Falls ja, haben Sie eine Empfehlung, wie ich den wieder loswerden kann, bzw. was ich noch überprüfen lassen könnte?

Freundliche Grüße,
Margarete

Antwort Dr. Gassen

Hallo Margarete,
das ist schwierig zu beantworten, andere Symptome? Bestanden vorher schon lange Verspannungen, oder gibt es Beschwerden im autonomen Nervensystem? Nackenverspannungen können sicher eine Rolle spielen, sind aber auf keinen Fall der einzige Auslöser. Hier ist  eine komplexe Untersuchung der ganzen Umgebung, auch Kiefer, vordere Halsmuskulatur, Zungenmuskel sw. nötig
Herzliche Grüße!

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von Simone am 13.03.2022

Sehr geehrter Herr Dr. Gassen, seit 4 Jahren leide ich fast täglich unter Benommenheit ("wie betrunken") in aufrechter K...

...örperhaltung sowie Schwankschwindel und Gangunsicherheit beim Gehen. Dazu kommen starke Verspannungen im Nackenbereich. Sämtliche Symptome sind über die Jahre stärker geworden, so dass ich kaum noch meinen Freizeitaktivitäten und Job nachgehen kann. Nach spätestens 1 Stunde am Computer geht trotz ergonomischer Einrichtung und achtsamer Körper-/Kopfhaltung quasi nichts mehr, starke Benommenheit, kann mich kaum noch konzentrieren und dazu häufig auch Schmerzen im Bereich C7 aufwärts bis zum Kopf und Trapezmuskelbereich.

MRT und Röntgen ergaben Steilstellung der HWS, chronisches HWS-Syndrom, initiale Osteochondrose bei HWK 4-6 mit diskreter Unkovertebralarthrose. Normale Anlage des Spinalkanals, diskrete Discus Protrusion bei HWK 4-6 links medial und HWK 5/6 rechts lateral mit minimaler Einengung des vorderen Subarachnoidalraums. Initiale Spondylarthrose entlang der HWS. Zervikale Bandscheibenprotusion.

Ich war mittlerweile bei 2 Orthopäden, einem Wirbelsäulenspezialisten, Kieferorthopäden, Neurologen. Dazu viele Stunden craniosacrale Osteopathie, CMD und Knirschschiene, Massagen, Triggerpunktakupunktur, tägl. Progressive Muskelentspannung, Manuelle Therapie bei mehreren Physiotherapeuten, Facetteninfiltration HWK 4/5 beidseitig, PRT C5 links. Alles ohne einen Ansatz, der mir mehr als 1 Tag das Leben erleichtert hätte. Die Benommenheit und die Nackenverspannungen werden nicht besser, im Gegenteil.
Meine Physio stellte in den Raum, es könne an den Nerven liegen, die an den Facettengelenken entlang verlaufen, des Weiteren rät sie von Kräftigung der tiefen Nackenmusukulatur ab, da der Muskeltonus ohnehin schon sehr hoch sei. Sie empfindet meine Nackenmuskulatur nicht als übermäßig verspannt, ich nehme das komplett anders wahr. Der Wirbelsäulenspezialist wiederum empfiehlt Krafttraining, um der instabilen HWS (Ursache laut ihm degenerative Prozesse) Halt zu geben. Dann würden auch Schwindel, Benommenheitsgefühl und Verspannungen besser werden.
Ich bin ratlos, da erstens sämtliche teils kostspielige Behandlungen (bin GKK Mitglied) nicht geholfen haben und zweitens die Empfehlungen und Verordnungen der Fachärzte und Physiotherapeuten etc. sich widersprechen.

Haben Sie Ansätze, die mir weiterhelfen könnten? Schmerztherapeut, Neuraltherapie, Mesotherapie oder was könnte mich weiterbingen? Allmählich gebe ich die Hoffnung auf Linderung geschweige denn Heilung auf und dies mit gerade mal 50 Lebensjahren.

Mit freundlichen Grüßen, Simone

Antwort Dr. Gassen

Hallo,

die Probleme die sie schildern werden oft in Verbindung mit chronischen Nackenschmerzen genannt: In den englischsprachigen Ländern wird die Symptomatik als „Brain Fog“ bezeichnet. Ich habe hierzu bereits auf der Webseite etwas geschrieben:

Benommenheit (Brain Fog) oder "Cervical Dizziness" (nackenclinic.de)

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von U. aus E. am 25.02.2022

Sehr geehrter Herr Dr. Gassen, ich gehöre zu den Leuten, die, wie Sie auf Ihrer Webseite erwähnen schon vieles und noch mehr ausprobiert haben - und es wird immer schlimmer.

Mit einem Professor der letzten neurologischen Klinik - eine der wenigen, wo man sich wirklich sachlich Mühe gegeben hat, aber auch ratlos ist, haben wir Ihre Web-Seite studiert und sind zu der Meinung gekommen, daß ich Sie kontaktieren sollte.

Eigentlich müßte ich ein Buch schreiben - so weit hat sich die Geschichte meines Elends inzwischen entwickelt. Aber ich will mich hier einigermaßen kurz fassen. Der mögliche Anfang war ein Kopfübersturz beim Skifahren, der so heftig war, daß es im Genick richtig gekracht hat und alles anfing, sich zu drehen - vor ca. 8 Jahren. Voltaren hat dann in den nächsten Tagen für Besserung gesorgt, und es blieben nur leichte, für mich unbedeutende Problemchen.

Richtig los ging es dann nach einem Fahrradunfall im Oktober 2019. Ich habe mich beim Fahren umgedreht und bin im Sand am Wegesrand ins Schleudern gekommen, bin von meinem Klapprad abgesprungen und ca. 10 m die Böschung hinunter gerollt - ohne mich wehzutun. Aber unten angekommen konnte ich meine Arme nicht mehr bewegen. Ich habe auf Hilfe gehofft, aber es kam niemand.

Auf einmal konnte ich meine Arme wieder bewegen, habe mein Rad aufgehoben, es die Böschung hinauf geschoben und bin dann ca. 20 Min. zum Auto gefahren. Dort hatte ich so Nacken-/Schulter/Oberarmschmerzen, daß ich das Rad nicht mehr ins Auto bekam. Jemand hat mir dann geholfen und in den nächsten Tagen auch Voltaren.

Am 4. Tag wollte ich an einer Tankstelle mein Auto von innen aussaugen, nehme den Schlauch des Staubsaugers, bücke mich ins Auto und dann knicken meine Arme zusammen und ich liege bewegungslos im Auto. Nach einer Weile ging es wieder, aber alles nur mit vorsichtiger Mühe. Ich war in Österreich, und als ich dann wieder zu Hause war, fing eine dramatische Tour bei zig Ärzten und Kliniken an, diagnostizierend zig Krankheiten, von ALS über Polyneuropathie bis hin zu Schizophrenie und Manie. Neurologen ! - und fast alle hatten keine Zeit zum Zuhören bzw. haben meine Klagen z.T. nicht mal richtig angehört/ignoriert und haben mehr Schaden angerichtet als sonst was.

Auf meine eigene Initiative hin habe ich dann div. MRTs einschl. eines absolut präzisen Upright-MRTs vom HWS-Bereich in Frankfurt machen lassen. Dann war ich damit in München in der Apex + Spine Klinik, wo man sich mit 5 Ärzten echt viel Mühe mit weiteren Röntgenaufnahmen gemacht hat (meine Frau, die MTA in der Röntgen/Nukleartechnik ist, seit 35 Jahren, war dabei).
Fazit: möglicherweise muskuläre Dystonie.

Dann war ich in Köln bei einem sehr bekannten Orthopäden. Dieser meinte, ich habe eine so verspannte Nackenmuskulatur, wie er noch nie gesehen hätte (haben andere Fachleute inzwischen bestätigt). Vielleicht bedrängen die so verspannten Muskeln einen vegetativen Nerv und lösen dort seltsame Symptome aus. Im Dezember/Januar war ich 6 Wochen in einer Klinik für somatoforme Störungen - mit dem einzigen Ergebnis, ich konnte mich etwas ausruhen.

Inzwischen hat sich meine Hals/Nacken/Armsituation zu einem richtigen Desaster entwickelt bis hin zu totaler zeitweiliger Unbeweglichkeit, und die schlimmste Bewegung, die ich überhaupt machen kann, ist: Kopf rauf und runter, dann geht plötzlich nichts mehr außer, daß meine Blase verrückt spielt. Vor ca. 6 Wochen habe ich auf Anraten eine Botox-Behandlung machen lassen mit dem Erfolg, daß meine rasenden Kopfschmerzen durch die extreme Muskelverspannung zwar weg sind, aber die "lebendig" verbliebenen Muskeln müssen sich jetzt so anstrengen, den Kopf zu halten, daß alles noch schlimmer geworden ist. Ich bin am Rande der Verzweiflung !

Was tun ????????????? In der Verzeiflung enden ????
Über 70.000,- EUR hat meine private Krankenversicherung bisher ausgegeben und alles für die Katze.... So, und das ist nur eine absolute Kurzfassung meiner Tortour.

Auf Ihre Antwort bin ich gespannt.

Mit freundlichen, sich nach Hilfe sehnenden Grüßen aus E.

Antwort Dr. Gassen

Lieber Herr Büscher,

sie erzählen die Beschwerden so lebendig, dass man spürt, dass sie trotz der massiven Beeinträchtigung ihren Lebensmut erhalten haben, das finde ich sehr bewundernswert!

Derart chronische, komplexe und schulmedizinische nicht durch “harte“ Befunde zu erklärende Symptome und Einschränkungen können nicht mehr durch simple mechanische oder monokausale Ursachen erklärt werden.

Das Problem symptomatischer Behandlung, wie der Botox-Injektion, ist dann eben das sie genau nur ein Symptom verändern, damit aber letztlich das Gesamtproblem nicht wirklich verbessern, sondern nur noch mehr Instabilität bringen.

Auch wenn ich ihre Problematik natürlich ad hoc nicht ganz erfassen kann, würde ich als Arbeitshypothese eine unzureichende funktionelle Stabilität der Halswirbelsäule als einen relevanten Aspekt im Gesamtgeschehen vermuten. Hierbei geht es um die Fähigkeit der umgebenden Muskulatur und des Bindegewebes, die Halswirbelsäule ordentlich (und sicher) zu halten und gut zu führen. Oftmals wird durch eine Verletzung/Verstauchung eine bereits vorbestehende latente Schwäche plötzlich wirksam, ähnlich wie der letzte Wassertropfen der das Glas zum Überlaufen bringt.

Durch den lokalen Schmerz bildet sich die Kraft der Nackenmuskulatur weiter zurück, wenn nicht dann direkt ein gezieltes Training erfolgte, setzt sich diese funktionelle Schwäche immer weiter fort. So erklären sich leider oft die Probleme unserer Patienten.

Im Rahmen dessen sind durchaus Irritationen, insbesondere des am vorderen Hals vorbeilaufenden Vagusnerven mit verschiedensten Symptomen, möglich.

Insofern würde ich dazu raten zunächst einmal die muskuläre Stabilisierungsfähigkeit der gesamten Halswirbelsäule durch eine gezielte Funktionsdiagnostik, indem das muskuläre Aktivierungsprogramm, die Koordination und Tiefensensibilität, ähnlich wie bei einem Belastungs-EKG, aber auch die Kraft gemessen wird.

Bei vielen unserer Patienten lässt sich mit einem daraus abgeleiteten Übungsprogramm zumindest eine Verbesserung beginnen.

Im Rahmen dessen wäre auch eine Überprüfung der Muskulatur und Faszien mit Elastographie möglich. Aussagen wie: „So verspannte Nackenmuskulatur hätte man noch nie gesehen“ halte ich für totalen Blödsinn. Wenn sich die Nackenmuskulatur verspannt, dann immer nur reaktiv, das heißt sie versucht über die Anspannung eine Unsicherheit in der Stabilität der Halswirbelsäule zu erreichen, oder sie verspannt sich weil wir innerlich angespannt sind. In beiden Fällen ist die verspannte Nackenmuskulatur die Folge und nicht die Ursache. Insofern greifen alle Behandlungen von Nackenmuskeln bei chronischen Beschwerden am falschen Ort an. Unabhängig davon sehe ich in unserer Sprechstunde auch in der Elastographie nur den seltensten Fällen nachweislich verfestigte Muskeln.

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von Grit am 17.02.2022

Sehr geehrter Herr Dr. Gassen, ich leide seit 4 Wochen aus dem Nichts an sehr schmerzhaften Nackenschmerzen, Benommenhei...

...t und einem leichten Ohrgeräusch – alles mit voller Beweglichkeit des Nackens. Tagsüber habe ich ziehende Nackenschmerzen bei jeder Bewegung. Es zieht rechts und links am Hinterkopf oder ein bohrender Schmerz hinten unten am Schädel – krampfartig und drückend. Sitzen oder mit dem Rücken zur Wand stehen ist sehr unangenehm. Es zieht mich regelrecht nach unten, als könnte ich Kopf und Körper nicht halten. Bei manchen Bewegungen knackt es im Ohr. Im Liegen ist es etwas besser, außer wenn ich schlafen möchte, da zieht vom Nacken ein unglaublicher Druck- und Ziehschmerz in den Kopf, der kaum auszuhalten ist und den Schlaf raubt. Haben Sie eine Idee? Ich möchte mein Leben zurück, ich kann nur noch liegen und möchte wieder arbeiten gehen. Danke und viele Grüße

Antwort Dr. Gassen

Hallo,

da müssen Sie sich natürlich untersuchen und behandeln lassen. Aus der Ferne ist das sehr schwer einzuschätzen, möglicherweise war aber schon vorher am Nacken etwas nicht in Ordnung. Hier hilft leider nichts anderes als Hausarzt, Neurologen, Orthopäden und Krankengymnastik aufzusuchen.

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von Sandra am 16.02.2022

Guten Tag. Ich habe seit über 6 Jahren Nackenbeschwerden, die immer schlimmer wurden. Seit bald 3 Jahren machte ich vers...

...chiedene Therapien. Angefangen habe ich mit Akupunktur und Tuina-Massage. Dann ging’s weiter zu einer Rheumatologin. Röntgenbild und MRI waren gut. Als Nächstes ging es in die Physio (2x9 Termine) und es wurde schlimmer. Dann musste ich ins MTT (Medizin.Trainigstherapie) für drei Monate, wobei ich nach zwei Monaten aufhören musste, da es noch schlimmer wurde. Danach über ein Jahr beim Chiropraktiker und es wurde ganz leicht besser.Dieser schickte mich wieder in die Physio für Dry Needling. Eine Physiotherapeutin machte dann bei mir Cranio-Sakraltherapie. Ich merkte sofort, da geht etwas. Nun bin ich schon wieder in der 3. Verordnung und mache nur noch diese Therapie. Es ist zwar ziemlich besser, aber die Schmerzen sind immer noch da (aber nicht mehr 24 Std. lang). Meine Schmerzen sind hauptsächlich rechts im Nacken bis ganz rauf, dann strahlen sie über den Trapezmuskel zum Schulterblatt. Zum Teil auch beim rechten Becken Schmerzen. Nun habe ich mich in ein Schmerzzentrum überweisen lassen und warte auf einen Termin. Haben Sie eine Idee, wo das herkommen kann? Vielen Dank für ihr Feedback.

Antwort Dr. Gassen

Leider kann ich Ihnen da auch keine schnelle und einfache Lösung anbieten. Ich denke das wichtigste wäre dass sie ein Arzt haben der die verschiedenen Behandlungen koordiniert und strukturiert. Vielleicht haben Sie Glück und der Arzt im Schmerzzentrum kann dies übernehmen, ansonsten müsste dies der Hausarzt tun. Ich glaube alleine mit immer wieder anderen Behandlungen kommen Sie nicht richtig weiter.

Alles Gute

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von Beatrice am 18.01.2022

Guten Tag. Ich bräuchte dringend die konzentrierte Kompetenz und interdisziplinären Ansatz Ihrer Praxis - leider lebe ic...

...h aber in Berlin. Es mag seltsam erscheinen, aber ich habe hier niemanden gefunden, der Ähnliches anbietet. Ich leide seit 1 Jahr unter zunehmenden Verspannungen und chronischen Schmerzen an der HWS. MRT (Stenose 5/6 und Steilstellung der HWS, alle möglichen degenerativen Auffälligkeiten) wurde gemacht, Physiotherapie habe ich 1/Woche, Übungen mache ich auch zu Hause...aber alles sehr unkoordiniert. Können Sie mir vielleicht einen Kollegen in Berlin nennen? Ich wäre Ihnen sehr dankbar. Ihr Internetauftritt ist eine Goldgrube an Hinweisen und Möglichkeiten der Diagnose und Behandlung. Selbst wenn ich zu Ihnen nach Wiesbaden für 2 Tage käme, bräuchte ich einen Kontakt hier.

Antwort Dr. Gassen

Liebe Patientin,

Leider kann ich Ihnen keinen Kontakt in Berlin nennen, es gibt nur sehr wenige die sich so intensiv und multidisziplinär mit der Halswirbelsäule beschäftigen.

Da wir durch die Diagnostik ein genauen Einblick in ihre Problematik erhalten, ist auch eine weitere Betreuung per Ferne möglich. Wichtig sind dann vor Ort spezielle Physiotherapeuten, Ergotherapeuten u.a.

Bei einer Untersuchung bei uns erhalten Sie aber sehr umfangreiche Empfehlungen, sodass sie eigentlich vor allen jemanden brauchen der sie koordinierent betreut und gegebenenfalls Folgerezepte ausstellt.

 

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von Christian am 04.01.2022

Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe seit einem halben Jahr leichte bis mittlere Schmerzen im linken Halsbereich (au...

...s meiner Sicht gesehen).
Wenn ich über den linken Halsbereich fasse oder mich z.B. rasiere, dann ist das ein leicht schmerzhaftes bis unwohles Gefühl.
Der Schmerz läuft dann spitz bis in den Kehlkopf. Wenn ich die Spitze des Kehlkopfes und darunter nur mit dem Finger leicht berührere, dann schmerz dieser erheblich.
Ein Ultraschall und CT von den kompletten Weichteilen im Halsbereich wurde bereits erstellt. Zwei HNO Ärtze habe bereits auch meinen Hals begutachtet.
Vollkommen unauffällig. Keine Tumorbildungen, Knoten, etc.
Was bislang noch nicht untersucht wurde ist die Halswirbelsäule.
Können Verspannungen im Nacken, bzw. eingeklemmte Nerven einen derartigen "spitzen Schmerz" bis in den Kehlkopfbereich verursachen?
Oder bin ich hier von der Vorstellung auf einem komplett falschen Weg?
Vielen Dank für Ihr Feedback.

Antwort Dr. Gassen

Hallo,

ich glaube nicht dass ihre Beschwerden direkt von der Halswirbelsäule kommen. Wenn die Muskeln sehr stark verspannt sind, können natürlich auch oberflächlichen Nerven irritiert sein.

Waren Sie schon bei einer neurologischen Untersuchung? Hier sollte man insbesondere den Trigeminus prüfen.

Ansonsten müsste man einfach mal eine manuelle Behandlung oder eine Atlastherapie versuchen.

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von Nico am 27.11.2021

Behandeln Sie auch Patienten mit Bindegewebsschwäche zb. genetisch bedingt mit beginnender HWS Kyphose und vegetativer B...

...egleitsymptomatik? Wenn ich beim Kopf schütteln "nein" Zeichen knirschen im Atlas,Axis bekomme und Schwindelgefühle (gefühl fehlender Führung) heißt das ich habe Schaden an Bändern?

Antwort Dr. Gassen

Hallo,

Das Knirschen oder Reibegeräusche bei Bewegung der Halswirbsäule kommen relativ häufig vor und haben keine Bedeutung. Manchmal sind die Ursachen leichte Verklebungen, oder leichte Abnutzung, beide machen in der Regel keine Beschwerden.

Das Schwindelgefühl kann aber an einer fehlenden Führung der Halswirbelsäule liegen. Viel wichtiger als die Bänder sind hier die umgebenden tiefen kleine Nackenmuskeln. Die müssen sehr speziell trainiert werden. Bei einer Bänderschwäche ist es wie an anderen Gelenken auch, fast immer kann man sie durch das gezielte Training der Muskeln, auch bei Bindegewebsschwäche, gut stabilisieren.

 

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von Ottilia am 16.11.2021

Hallo Herr Dr. Gassen. Seit ca. 5 Jahren leide ich an Schmerzen vom Nacken ausgehend, die bis in die Schulter, Arme, Obe...

...rkörper ausstrahlen. Hinzu kamen über die Jahre Schmerzen bei Berührungen, MagenDarm Störungen, schlimme Übelkeit und Appetitlosigkeit, Angstzustände, mitunter auch Augendruck, Lichtempfindlichkeit etc. Die Schmerzen werden immer schlimmer, auch verstärken diese sich bei Bewegung. Ich habe bereits diverses ausprobiert (Physiotherapie, Osteopathie, Akupunktur, Wassergymnastik, Neuraltherapie) - nichts hilft, bzw. verschlimmert den Zustand - die Therapeuten erwähnen immer wieder meine verhärteten Muskeln. Die meisten Schmerzmittel helfen nichts, bis auf Temesta das manchmal etwas hilft. Bisher wurden 2 Nacken MRIs vorgenommen (leichter Bandscheibenvorfall) plus habe ich eine leichte Kyphose und Skoliose, jedoch meinen Ärzte, dass das meinen Zustand nicht genügend erklärt und dies alles v.a. psychisch sei. Muss ich mit meinem Zustand abfinden oder haben Sie einen Rat ?

Antwort Dr. Gassen

Hallo,

sie berichten die typischen Symptome einer generalisierten Sensibilisierung im Nervensystem. Dabei sind dann auch die Nackennerven und Muskeln betroffen, aber ähnlich wie bei einer Migräne (die er auch oft durch Nackenschmerzen ausgelöst wird), sind sie nicht die Hauptursache. Deshalb helfen auf die Behandlungen am Nacken nicht dauerhaft, und im MRT ist nichts zu finden.

Besonders die Schmerzempfindlichkeit bei Berührung ist am ehesten vergleichbar mit einer allergischen Reaktion.
Weitere Informationen finden Sie auch in der Rubrik: Das hyperaktive Schmerzsystem

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von Romina am 18.10.2021

Wie schätzen Sie die Bedeutung eines Upright-MRTs, bzw. einer Funktionsuntersuchung der Kopfgelenke/HWS im Upright MRT e...

...in? Aufgrund dessen, was Sie auf Ihrer - tollen und informativen! - Internetseite schreiben, meine ich herauszulesen, dass Sie es nicht als essentiell erachten und mit Ihrer funktionellen Diagnostik mehr Aufschluss über die schmerzverursachenden Zusammenhänge erfahren? Ich freue mich auf Ihre Antwort! :-)

Antwort Dr. Gassen

Hallo,

das haben sie richtig herausgelesen…

Die Befunde sind leider nicht so hilfreich, wie ich es selbst vor vielen Jahren vermutet hatte. Dazu kommt dass die Befunde, hier wird oft von Verletzungen und Narben gesprochen, medizinisch nicht anerkannt sind und dass es keinerlei Referenz-Untersuchungen gibt.

In der Praxis hat sich herauskristallisiert, dass die muskuläre Stabilisierungsfähigkeit, ähnlich wie bei Schlangenmenschen, viel wichtiger ist, als scheinbare (fragwürdige) in diesen Untersuchungen beschriebene "Verschiebungen/Veränderungen".

zudem ist die Gesamtauflösung rel. schlecht.

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von Sandra am 08.09.2021

Hallo, ich bin am 20.05.201 an der HWS operiert worden und es wurde eine zervikale Myelopathie festgestellt. Es wurden C...

...ages eingesetzt in Höhe c4/C5 und C5/C6. Leider sind meine Beschwerden wie Gangstörung und Taubheit, Schwere und Funktionsbeeinträchtigung an den Oberarmen speziell Bereich im Bizeps noch nicht rückläufig. Kann es sein, dass sich das alles noch regenerieren muss oder sollte ich mich neu in der Klinik vorstellen? Danke und Gruß

Antwort Dr. Gassen

Das ist noch nicht so lange her, ich würde aber trotzdem einmal einen Termin bei einem Neurologen machen, dieser kann die Nerven durchmessen, der Operateur kann hier zunächst wenig tun.

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von Mareike am 01.08.2021

Hallo Herr Dr. Gassen, vor einigen Jahren löste langes Badminton spielen bei mir einen extremen Migräneanfall aus . Auch...

... vorher schon war die HWS eine Schwachstelle (Überbeweglichkeit, Überlastung , Sportunfälle, Schleudertraumata). Nach diesem Anfall entwickelte sich ein pulssynchrones Ohrgeräusch , dass mich nun seit einigen Jahren 24 Std. begleitet und sehr belastet. Neurologen, HNOs und Orthopäden konnten keine Ursache finden . Diagnosen waren Stenose HWS, Steilstellung BWS und Verdacht auf Instabilität C4 5. Osteopathie, Physiotherapie, Chiropraktik haben keine Verbesserung, eher Verschlimmerung der Symptome bewirkt. Jede Form von Reiz wie Dehn-, Kräftigungsübungen, Sonne, Geräusche, Wind, Sport etc lassen das Geräusch lauter werden. Haben Sie eine Idee, was ich noch tun könnte ? Herzlichen Dank !!!

Antwort Dr. Gassen

Bei den komplexen Beschwerden die sie schildern, insbesondere der Überempfindlichkeit, hat sich möglicherweise auf Basis der ersten Störung, eine Schmerzsensibilisierung, wahrscheinlich auch eine zunehmende Stabilisierungsschwäche (Unsicherheit) der Halswirbelsäule entwickelt.

In Krankengymnastik die Beschwerden eher verschlechtert, müsste zunächst eine genaue Untersuchung der verschiedenen Systeme (Muskelansteuerung, Propriozeption, Schmerzreaktion/zentrale Sensibilisierung) erfolgen.

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von Silvia Grandi am 30.06.2021

Ich habe seit 3-4 Jahren von C4 bis C7 eine Osteochondrose (MRT-Nachweis) mit immer wiederkehrenden starken Kopfschmerze...

...n 2 x die Woche. Was können Sie hier tun?

Antwort Dr. Gassen

Hallo,

eine Osteochondrose ist eine Abnutzung von Wirbelkörpern und Bandscheiben, dies sind Alterserscheinungen die bei sehr vielen Menschen entstehen (ohne dass diese Probleme haben), und deshalb keine Erklärung für die Kopfschmerzen.

Außer es findet zusätzlich z.B. eine lokale Entzündung oder Muskeldysbalance, deshalb wäre zunächst erforderlich herauszufinden was die Kopfschmerzen auslöst. Die Untersuchungsmöglichkeiten finden Sie auf unserer Seite.

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von Malihe am 15.04.2021

Ich leide seit einem Jahr unter Schmerzen im Kieferbereich. Der Zahn 4,6 wurde ausgezogen. Die Schmerzen sind noch da. M...

...ein bsg ist 45 . Ich war bis jetzt bei vielen Ärzten und Zahnärzten. Keiner kann helfen. Bitte antworten

Antwort Dr. Gassen

Hallo,
leider kann ich dazu ohne Untersuchung nichts helfen des beitragend.

Alles Gute!

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von Maximilian Koller am 07.04.2021

Hallo, Ich (m, 24) leide seit 2018 (also über 3 Jahre) seit einem Autounfall an Schmerzen im HWS Bereich. Es beginnt dam...

...it, dass sich die Muskeln um den 7. Halswirbel verspannen und ich nach einer Zeit dann unruhig werde, mein Herz stärker schlägt und das Ganze in einer Panikattacke gipfelt. Wenn ich dann nicht Osteo, Chiro oder Physio aufsuche, bleibe ich in einer Art Angstzustand (Psychotherapeuth bestätigt das der Auslöser rein körperlich ist). Die Ärzte, die ich aufsuchte, haben mir nur eine kyphosale Hws und eine sehr gerade BWS diagnostiziert, wissen aber nicht, warum sich die Muskeln (trotz Physio, Chiro oder Osteo) immer wieder so stark verspannen.
Haben Sie einen Tipp? Ich weiß nicht mehr weiter!

Mit freundlichen Grüßen
Maximilian Koller

Antwort Dr. Gassen

Hallo,
wenn Schmerzen zu Angst und Panik führen, ist es leider total unsinnig dies als körperlich zu bezeichnen. Angst und Panik sind Reaktion im Nervensystem die durch Schmerz ausgelöst werden können, aber sie zeigen immer auch an das die Verschaltungen gestört sind.

Insofern ist es nicht körperlich, aber auch nicht psychisch, sondern es liegt genau dazwischen, in einer Störung der Verschaltungen.

Heute wissen wir sehr viel darüber, auch das man es am besten mit Methoden behandelt die eben beides verbinden, entweder vom körperlichen ausgehend (neurophysiologisches Training, HRV-Training) oder vom psychologischen (Körpertherapie, Körperpsychotherapie).

Gruß!

 

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von Michael am 23.03.2021

Hallo, vor 3 Monaten wurde bei mir eine Bandscheibenvorwölbung HWS im Wirbel 3-7 und geringe Einengung des spinalkanals....

... Zudem zahlreiche Forameneinengungen beidseits und Ausstrahlung in die Hände und Hinterkopf. bekomme Physiotherapie aber fühle mich sehr häufig benebelt. Was kann da noch helfen ?

Antwort Dr. Gassen

Hallo,
das ist aus der Ferne schwierig zu beantworten. Es kann schon sein dass dieses neblige Gefühl mit der Halswirbelsäule zusammenhängt.
Ich würde zunächst die Physiotherapie abwarten, ansonsten müsste man noch einmal genau untersuchen.

Beste Grüße!

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von Christiane am 21.01.2021

Hallo, ich habe nach aktueller MRT Bestätigung eine axiale Spondylarthrithis / Morbus Bechterew mit anderen rheumatisch...

...en Begleiterkrankungen. Nach HWS Röntgenbild vor ca 6 Jahren habe ich eine Steilstellung (häufig CMD, Tinnitus, Kopfschmerzen und auch Taubheitsgefühle in den Fingern beim morgendlichen Aufwachen)
und mich würde interessieren, ob Sie hier einen Zusammenhang mit dem MB sehen? Danke!

Antwort Dr. Gassen

Hallo,
ich denke ein Zusammenhang mit dem Morbus Bechterew ist so nicht gegeben. Es kann aber sehr gut sein dass durch die damit einhergehenden Entzündungen doch höhergradige Verspannungen entstehen, in der Regel hilft tatsächlich nur viele verschiedene Behandlungen (Akupunktur, Krankengymnastik, Osteopathie, Manualtherapie und Training) zu verbinden.
Alles Gute!

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von Rüdiger Bartsch am 20.01.2021

Guten Tag! Bei mir liegt eine Instabilität altlanto-dental nach einem Unfall mit Ruptur der Lig. alaria vor. KG und Übun...

...gen seit über einem Jahr helfen nicht, Chirotherapie verschlechtert es. Machen Sie da Proliferationstherapie?! Was wird dann angespritzt, auch die o.g. Bänder?! Kontrollieren Sie das bildlich, muss ich mit Strahlenbelastung rechnen oder geht das im MRT?!
Danke und Entschuldigung für die vielen Fragen!

Antwort Dr. Gassen

Hallo,
die von Ihnen beschriebene Instabilität ist wahrscheinlich mit einem upright-MRT festgestellt worden. Leider gibt es für diese Diagnose keinerlei wissenschaftliche Nachweise, in den meisten Fällen handelt es sich um angeborene Überbeweglichkeiten.

Natürlich ist Chirotherapie dann falsch, auch die Proliferationstherapie ist nach unserer Gesetzgebung in dem Fall verboten (und gefährlich).

Bei Überbeweglichkeit hilft nur ein gezieltes Training (wie bei Kontorsionisten/Schlangenmenschen).

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von Rolf Jacob am 17.01.2021

Was tun bei Spinalkanlstenose C5/C7 Enge:8,5 mm, Atlantodentalarthose,Gleitwirbel 3.3/C4.Alles ist n ocherträglich.Jedo...

...ch inletzter Zeit laufend Schmerzen Gaumen ähnlich wie virale Erkrankung.Meistens bei Lagewechsel,Körperhaltung in hinteren Okkzipitalbereich.Bin im80.Lebensjahr, Diabetes und überlebte Lungenembolie/Lungeninfarkt 2016.Danach Apnoe Therapie wegen Atemaussetzern.Bin auch noch Eliquispatient wegen Gerinnngsstörung Faktor 5 Leiden von Mutter geerbt.Was meinen Sie kann ich von mir aus tun ,um zumindest die Nackenschmerzen zu eliminieren/zum.zu reduzieren.Ein Orthop#de sagte einmal zu diesen Problemen im Alter tritt eine wohltuende Versteifung der HWS ein.Davon merke ich nichts.Vielen Dank un d liebe Grüsse.Bitte wenn möglich zeitnah Antwort-Danke

Antwort Dr. Gassen

Hallo,
da kommen leider viele Faktoren zusammen, wahrscheinlich hilft ihnen nur ein ganz leichtes Training, genaueres kann ich leider ohne Untersuchung nicht sagen.

Gruß

 

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von Lina am 02.01.2021

Hallo. Ich habe Probleme mit der Hws und starke verspannungen. Ich habe oft Kopfschmerzen und ein stechendes ziehen u...

...nd drücken im ganzen kopf! Allerdings immer mal an anderen Stellen. Mal an den Seiten, mal an den schläfen und manchmal schmerzen über der Stirn an der schädeldecke. Wenn ich mich bücke zieht es manchmal auch in meinem Kopf. Oft ist mir schwindelig und sehe schlecht verbunden mit leichtem Übelkeitsgefühl und Ohrgeräusche.

Meine Frage dazu:

Sind das typische Symptome von der wirbelsäule? Oder könnte es was anderes sein ?

Antwort Dr. Gassen

Hallo,
da kann ich nur sagen: Ja es ist möglich, aber es kann auch was anderes sein- zunächst sollten Sie sich vom Hausarzt untersuchen lassen, der kann entscheiden welche weiteren Untersuchungen erforderlich sind.
Gute Besserung!

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von Erdem Aygün am 11.12.2020

Hallo Herr Gassen. Ich habe seit 19jahren anhaltende nackenschmerzen die vom rechten hinterkopfmuskel beginnen und über ...

...die seitliche Halsmuskulatur in den oberen rückenstrang verlaufen. Ich habe von opiaten über schmerzpumpe und hws op alles hinter mir ohne das es ausser einige Monate durch opiate etwas Linderung gab. Mein rechter kiefer knackt weiterhin auch 6monate nach der OP und die Schmerzen sind weiterhin unverändert stark. Muss ich mich damit abfinden das es von Jahr zu Jahr schlimmer wird ohne das jemand helfen kann oder liegt die Ursache doch im occipital Bereich da wo der Schmerz auch angefangen hat. Mfg Erdem

Antwort Dr. Gassen

Hallo,
wenn sie so lange Beschwerden haben, kann man fast zu 100% davon ausgehen, dass okzipital keine Veränderung ist. Hier hat sich das Schmerzsystem entkoppelt und sie haben einen zentralen Schmerz. Leider machen des Opiate in der Situation nur noch schlimmer,

hier hilft nur eine gezielte Therapie in einer spezialisierten Schmerzklinik (ohne Opiate!)

Alles Gute!

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von Michaela Steck am 21.10.2020

Ich arbeite als Schulsozialarbeiterin,im Rahmen einer Deeskalation erlitt ich vor 4 Wochen ein Schleudertrauma. Besonder...

...s belastet mich seither eine hohe Geräuschempfindlichkeit und längere Gespräche verursachen hohe Schmerzen so dass zb auch telefonieren kaum möglich ist.Woran liegt das und was kann man tun?Ich bin so nicht arbeitsfähig....

Antwort Dr. Gassen

Hallo,
zum einen benötige sie eine gezielte Behandlung durch Krankengymnasten dieses mit Schleudertrauma auskennen, zum anderen ist natürlich zu prüfen ob es nicht doch ein höheren traumatischen Rest, im Sinne einer PTBS gibt. Hatten sie denn eine effektive Nachbetreuung?
Gute Besserung!

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von Alice am 11.08.2020

Hallo Herr Dr. Gassen, ich habe seit 2 Jahren ohne bestimmbaren Anlass heftigste HWS-Probleme (schwerer wechselnder Tinn...

...itus, abhängig von Kopfbewegungen, Erschütterungsempfindlichkeit, Kribbeln, Migräne von hinten heraufziehend, Nackenschmerzen, die in Ohren, Schulter, Zähne ausstrahlen, "zufallende" Ohren, der oberste Halswirbel rechts knackt und knirscht permanent). Neurologisch und HNO-mäßig ist alles ergebnislos abgeschritten. Im Röntgen & MRT 2019 angeblich nur "normaler Verschleiß" (bin 42). Es seien ja keine Bewegungseinschränkungen da. Mehrfach wurden mir nun "funktionelle Störungen der Kopfgelenke, Atlasblockade, Atlassubluxation, HWS-Syndrom, BWS-Blockade" bescheinigt und Sport, Entspannung, Wärme verordnet, was aber nicht im Geringsten hilft. Im Gegenteil: Die Beschwerden an der HWS verschlimmern sich immer weiter. Auch Versuche mit Einrenken des Atlas (einmalig), Physiotherapie (Mobilisation/Dehnung an der HWS und Atlas) und Osteopathie haben eher weiter verschlimmernd gewirkt. Schmerzmittel schlagen ebenfalls nicht an. HWS-Kopfkissen hat auch nichts gebessert. Ich weiß nicht mehr weiter. Was kann ich noch versuchen? Gruß, Alice

Antwort Dr. Gassen

Hallo Alice,

Sie beschreiben die typischen Zeichen einer zentralen Schmerzsensibilisierung. Dann hat sich der Schmerz vom Organ abgekoppelt, wie bei einem Phantomschmerz und im Schmerz Nervensystem verselbstständigt.

Lokale Behandlungen und auch die klassischen Schmerzmittel helfen dann nicht, oft machen sie schlechter. Sie benötigen dringend eine gezielte Therapie in einer Schmerzklinik die sich mit der zentralen Schmerzsensibilisierung auskennt!
Auf keinen Fall Opiate einnehmen!

Herzlichen Grüße und gute Besserung!
 

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von Renate am 28.11.2019

Starke Verspannungen nach Schulter-Operation Sehr geehrter Herr Dr. Gassen, vor 6 Wochen wurde ich an der Schulter ope...

...riert. Seither habe ich extrem starke Verspannungen in Nacken und Schultern. Was kann ich tun?
Mit freundlichen Grüßen, Renate

Antwort Dr. Gassen

Hallo,
dadurch die Schulteroperation die Beweglichkeit der Schulter stark eingeschränkt ist, müssen die Nackenmuskel vielmehr Arbeiten als sonst. Hier ist die begleitende Physiotherapie und das Training für den Nackenmuskel also noch wichtiger als sonst! Zusätzlich helfen sicherlich Manualtherapie!
Gute Besserung!

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von Stefan am 29.10.2019

Hallo, im Jahr 2016 hatte ich ernsthafte Probleme mit Drehschwindel, MRT der HWS als auch vom Kopf waren unauffällig. ...

...HNO technisch war auch alles okay.
Was letztendlich geholfen hat war Krankengymnastik und Chiropraktiker.
Jetzt habe ich seit mehreren Wochen wieder extreme Nackenschmerzen, diese führen je nach Bewegung oder Haltung hin bis zum Taubheitsgefühl im linken Arm und übers ganze Gesicht.
Wenn dieses Taubheitsgefühl vorhanden ist, ist es mir dann nicht Möglich, zum einen geradeaus zu gehen und zum anderen bestehen Probleme beim Sprechen.
Sobald das Taubheitsgefühl zurück geht ist bis auf die Nackenschmerzen alles okay.
Können Sie mir diesbezüglich weiterhelfen ?

Im Voraus besten Dank

Antwort Dr. Gassen

Hallo,
wir können natürlich nicht sagen ob es jetzt die gleichen Ursachen hat wie vor 4 Jahren.

Ich glaube es hilft nichts, man muss zumindestens noch einmal den Neurologen draufschauen lassen!

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von Elvis am 25.08.2019

Hallo zusammen, folgendes Problem vor ca einem Jahr hatte ich nach einer wurzelbehanung starken Schwindel der ziemlich l...

...ang anhielt. Der erst Verdacht lag am Zahn diesen ließ ich mir ziehen jedoch war keine Besserung in Sicht. Danach wurde ich im. Neuro Zentrum vorstellig diese machten ein Kopf CT auch ohne Erfolg. Nach ca einem halben Jahr ging der Schwindel stark zurück und kommt nun sehr selten (ca. 1 Mal im Monat). Jedoch habe ich nun fast täglich Nacken schmerzen. Ich hoffe Sie können mir helfen danke.
Zu mir 37 Jahre alt männlich ca 88 kg 1,82 nicht sportlich

Antwort Dr. Gassen

Hallo,

die Beschwerden können gut mit der Halswirbelsäule zusammenhängen, beim Zahnarzt besteht oft eine ungünstige Lage die Halswirbelsäule.

Wenn neurologisch und seitens des HNO-Arztes keine Ursache gefunden wird sollten Sie die Halswirbelsäule, insbesondere die oberen Halswirbel durch einen geschulten Orthopäden/Manualtherapeuten untersuchen lassen.

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von Antje am 21.07.2019

Schon immer habe ich (48 Jahre) einen Rundrücken und verspannten Nacken. Deshalb habe ich meinen Nacken häufig nach vorn...

... gedeht, das hat immer geholfen.

Seit zwei Monaten fühlt sich nun alles ganz anders an: der Kopf scheint keinen Halt zu haben, Schwindel beim Laufen, Nervenstörungen in Armen und Füßen.....
Osteopathie für Kiefer und Nacken machte es eher schlimmer. Verschiedene MRTs fanden keine Ursache.
Auf eigene Kosten habe ich jetzt ein UprightMRT der Kopfgelenke machen lassen:
In der Seitneigung nach rechts und links Asymmetrie der atlantoaxialen Gelenke. Bei Linksneigung beträgt der Abstand zwischen Densspitze und dem Tuberculum der Ligamenta transversum links 5,3 mm und rechts 3,8 mm. Bei Rechtsneigung sind es links 4 mm und rechts 6 mm.
Bei der Neigung nach vorn und hinten gab es keine Auffälligkeiten.
Was kann ich jetzt tun? Was kann mir helfen? Zwei Monate habe ich vorwiegend liegend verbracht und ich möchte wieder am Leben teilhaben.
Vielen Dank!

Antwort Dr. Gassen

Hallo,

wenn sie tatsächlich 2 Monate mehr oder weniger liegend verbracht haben, hat sich die ganze Muskulatur und auch ihre Muskelansteuerung zurückgebildet. Denken sie nur einmal an einen Arm im Gips, dort bildet sich bereits nach wenigen Tagen die Muskulatur zurück.

Die gemessenen Werte im MRT habe nach meiner Einschätzung keine Bedeutung, am ehesten besteht nun ein Instabilitätssyndrom aufgrund der Muskelrückbildung. Jetzt brauchen sie Ausdauer und einen guten Therapeuten der mit ihnen wirklich gezielte und wirkender Kräftigungsübungen erlernt! Bitte keine passiven Behandlungen, dies macht es nicht nachhaltig besser!

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Antworten auf Fragen zu folgenden Themen:

23 Überbeweglichkeitssyndrom der Halswirbelsäule

1 "Whiplash Injury" - das HWS Schleudertrauma

1 Chronisches Schmerzsyndrom der HWS

1 Neuroforamenstenose

3 Benommenheit (Brain Fog)
oder "Cervical Dizziness"

1 Schwäche und Instabilitätsgefühl

3 Knirschen, Reibegeräusch

1 Kribbeln, Missempfindungen oder Taubheit

1 Cervicalgie

1 Cervicocephalgie

6 Das komplexe cervicale Schmerzsyndrom (CCPS)

1 Was tun, wenn keine körperlichen Ursachen gefunden werden?

1 Streckfehlhaltung

1 Nervenwurzelreizung

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