Triggerpunktbehandlung

Unter alltäglichen Fehlbelastungen können sich gewisse Überleitungsstellen zwischen den Nerven und den Muskeln krankhaft verändern, so dass sich im Muskel winzige Faseranteile dauerhaft verkrampfen und verkürzen.

Diese druckempfindlichen Zonen werden als Triggerpunkte bezeichnet.

Es handelt sich um stark irritierte und leicht tastbare Regionen in einem Hartspannstrang der Skelettmuskulatur. Sie behindern die Blutversorgung und klemmen Schmerzfasern ein. Ihre mechanische Reizung führt oft zu einem triggerpunktspezifischem Übertragungsschmerz in entfernte Körperregionen ("referred pain"), kann aber auch vegetative Reaktionen auslösen.
 

Ziele der Behandlung

Die Ziele einer Triggerpunktbehandlung sind das Lösen der lokalen Spannung, die Verbesserung der Durchblutung sowie die Senkung der Entzündungsreaktion. Therapeutisches Mittel der Wahl sind manuelle Techniken wie ischämische Kompression und tiefe Friktionsmassage.
 

Vorteile der Triggerpunktbehandlung

Es ist möglich, innerhalb einer Behandlungseinheit Erfolge zu erzielen, den Stoffwechsel im Muskel zu aktivieren und den Schmerz zu reduzieren.
Dennoch ist es absolut notwendig, die Ursache des aktiven Triggerpunktes zu finden und zu behandeln, um zukünftige Rezidive zu vermeiden.
 

Therapiekombinationen mit Triggerpunktbehandlungen

Kombiniert werden sollte diese Behandlung mit weiteren manualtherapeutischen Techniken, aber besonders mit physiotherapeutischen Interventionen, die die Ursache der Triggerpunktauslöser behandeln, allen voran Haltungs- und Bewegungsschulung, Ausgleich muskulärer Ungleichgewichte, Abbau von negativem Stress, Optimierung des Energiehaushaltes.
 

Wann kann eine Triggerpunktbehandlung helfen?

  • Bei akuter muskulärer Überlastung
  • Chronische Überlastung und Ermüdung des Muskels
  • Steifigkeit, eingeschränkte Beweglichkeit
  • Ausstrahlende Schmerzen
  • Schulter- und Nackenschmerzen
  • Rückenschmerzen, Kopfschmerz, Migräne
  • Knie- und Fußschmerz
  • u.v.m.

 

 

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