Aufgrund der neuronalen Verschaltungen zwischen Kiefer und Kaumuskulatur und der Halswirbelsäule können Störungen des Kauapparates mit Nackenbeschwerden einhergehen, insbesondere eine Tendenz zum Zusammenpressen der Zähne (Bruxismus). Diese kann im Rahmen von Stressverarbeitung unbemerkt in der Nacht bestehen, kann zu besonders morgens vorhandenen Verspannungen der Kaumuskulatur/der Kieferregion führen. Gegebenenfalls lässt sich zahnärztlicherseits auch ein vermehrter Zahnabrieb feststellen. U.a. durch eine Aufbissschiene/Knirscherschiene kann dies adressiert werden. Ein fehlerhaftes Gebiss mit Zahnkontaktstörung führt zu einer asymmetrischen Beanspruchung der Kaumuskulatur und der Kiefergelenke mit möglicherweise fortgeleiteten Nackenbeschwerden. Auch eine Bewegungseinschränkung der Kiefergelenke z.B. aufgrund von Gelenkschäden/Arthrose kann sich konsekutiv auf den Nacken auswirken.

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