Muskeln

Anatomie

Die Muskulatur ist ein Gewebe, das sich zusammenziehen und entspannen kann. Man unterscheidet die quergestreifte Muskulatur (Skelettmuskulatur) von der glatten Muskulatur (z. B. Herzmuskulatur, Darmmuskulatur). An der Halswirbelsäule gibt es kleine Muskeln, die einzelne Wirbelkörper miteinander verbinden und Muskeln, die mehrere Wirbelkörper miteinander verbinden, bzw. auch Verbindung zum Schultergürtel haben.

Funktion

An der Halswirbelsäule unterscheidet man Muskulatur, die Haltefunktionen übernimmt (autochthone Rückenmuskulatur) und Muskeln, die willkürlich der Bewegung dienen. Durch eine gute Koordination, Kraft und Ausdauer der Muskulatur, die die Wirbelsäule führt, reduzieren sich kleine Fehlbewegungen und Fehlbelastungen, die Nervenstrukturen werden geschützt und ein vorzeitigen Verschleiß vermieden.

Störungen

2 Umstände führen zu deutlich größeren Störungen:

  • Zu geringer Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung
    Muskel leben für die Bewegung.
    Bewegung entsteht im Wechsel zwischen An-und Entspannung. Es ist wie beim Ein- und Ausatmen. Eine Störung dieses Wechsels führt zur Stockung (Verspannung).
    Nach langer Zeit ist es dann wie mit einem hohen Blutdruck, auch in stressfreien Zeiten bildet sich die Spannung der Muskulatur nicht mehr zurück.
  • Keine Herausforderung
    Muskel lieben Herausforderungen.
    Sie langweilen sich wenn sie immer das gleiche tun müssen. Sie langweilen sich so sehr, das nur noch so viel Muskelfasern übrig bleiben wie unbedingt nötig.
    Wenn sie dann Auch noch immer das eintönig gleiche tun müssen,  vergessen sie die ganze Feinsteuerung die sie als Baby mit dem Erlernen der Kopfkontrolle und der Kopfhebung  verinnerlicht haben.
    Keine Herausforderung heißt dann, wie wir es auch sonst im Leben beobachten können, nicht nur das es keine Entwicklung gibt, sondern dass sich vorhandene Fähigkeiten die nicht genutzt werden zurückbilden.
    Wir nennen diesen Rückgang der Fähigkeiten Dedifferenzierung.
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