Das Neurophysiologische HWS-Training

Die neurophysiologische Funktionstherapie (Neurophysiologisches Funktionstraining) wurde in unserem Zentrum als Ergebnis der Erkenntnisse aus den gezielten Funktionsuntersuchungen im Bewegungs- und Funktionslabor entwickelt.

Sie beinhaltet unsere Erfahrungen aus der klinischen Bewegungsanalyse, der medizinischen Trainingstherapie, der Krankengymnastik am Gerät und den Erkenntnissen aus dem Mental- und Biofeedbacktraining.
Die Basis bildet das Verständnis der funktionellen Stabilisierung (Fähigkeitsstufen) der Halswirbelsäule.

Wann hilft Ihnen Neurophysiologisches Funktionstraining?

  • Beschwerden, die durch ungünstige Bewegungsmuster, z.B. beim Laufen entstehen
  • Sehnenreizungen, insbesondere Schulterschmerzen
  • Überbeweglichkeiten (Hypermobilität) zur Gelenkzentrierung
  • Verletzungen des Außenbandes am Fuß, Instabilität des Sprunggelenkes
  • Chronische Muskelverspannungen im Schulter-/Nackenbereich
  • Haltungsschwächen (insbesondere bei Kindern)
  • Verbesserung der sportartspezifischen Leistungsfähigkeit

Hintergründe und Vorteile von NFT

Dysfunktionale Bewegungsmuster

Beschwerden am Bewegungsapparat entstehen nicht "einfach so". Sehr häufig sind jahrelange Fehlbelastungen oder Asymmetrien im Bewegungsablauf vorgeschaltet.

Solche ungünstigen Bewegungsmuster können nur durch regelmäßiges und langwieriges Üben neuer Muster verändert werden. In der Trainingsforschung spricht man von 30 bis 50.000 Wiederholungen, bevor im Gehirn eine Umprogrammierung stattfinden kann.

Synergie und Boostereffekt

Durch neurophysiologisches Funktionstraining können wir deutlich schnellere und stabilere Veränderung des Bewegungsmusters erreichen. 

Dabei nutzt das Verfahren einen Boostereffekt, der durch die geschickte Kombination aus visuellem Biofeedback, gezielten Behandlungsimpulsen des Trainers und modernsten Übungen der medizinischen Kräftigungstherapie entsteht.

Wichtige Voraussetzung

Vor der Behandlung führen wir eine gezielte und individuelle Funktionsdiagnostik durch. Erst mit diesen Ergebnissen ist eine sehr spezielle Zuordnung der Beschwerden zu einzelnen Anteilen des Bewegungsmusters möglich.

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