Definition:

Skoliose, grch. skoliosis Krümmung

Eine Skoliose ist eine Wirbelsäulenverkrümmung mit seitlicher Verbiegung und Verdrehung der Wirbelsäule.

Mögliche Symptome:

Äußerlich kann eine Rückenasymmetrie aufgefallen. Im weiteren Verlauf können verschiedenartige Rückenschmerzen und Bewegungseinschränkungen auftreten. Bei ausgeprägten Skoliosen können auch innere Organe des Brust- oder Bauchraumes mit entsprechenden Beschwerden betroffen sein.

Mögliche Ursachen:  

Die Ursache einer Skoliose ist in den meisten Fällen ungeklärt. Seltener besteht eine sekundäre Skoliose z.B. im Rahmen von angeborenen Fehlbildungen, neurologischen Grunderkrankungen oder auch nach Verletzungen oder anderen Erkrankungen der Wirbelsäule.

Bedeutung:

Bei einer Skoliose ist primär die Brust-und Lendenwirbelsäule betroffen, aufsteigend kann es jedoch auch zu einer Fehlhaltung der Halswirbelsäule kommen. Aufgrund der Fehlhaltung und der damit verbundenen ungleichen Belastung der Wirbelsäule kann es zu vorzeitigen Verschleißprozessen kommen. Die Behandlung einer Skoliose hängt u.a. vom Ausmaß der Fehlhaltung und vom Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung ab.

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