Definition:

Metastase, griech. Metastasis=Abwanderung, Absiedlung

Eine Metastase ist ein Tochtergeschwulst einer Krebserkrankung, welches im Allgemeinen durch einen Transport von Tumorzellen über das Blut oder die Lymphe in verschiedenen Regionen des Körpers entsteht.

Mögliche Ursachen:

Eine Metastase ist Folge eines Primärtumors. Nach Leber und Lunge ist Knochengewebe der dritthäufigste Metastasierungsort im Körper. Bei Metastasen, welche im Knochen entstehen, befinden sich die Primärtumore am häufigsten in der Lunge, der Brust oder der Prostata. Unter den Knochenmetastasen betreffen 2/3 die Wirbelsäule.

Mögliche Symptome:

Die ersten Symptome einer Metastase der Wirbelsäule können lokale Knochenschmerzen sein. Durch einen Druck des Tumors auf Rückenmark oder Nervenwurzeln können auch ausstrahlende Schmerzen in Arme, Beine oder den Brustkorb, Gefühlsstörungen und Kraftminderung der Extremitäten oder eine vegetative Symptomatik in Form von Kontinenzstörung beim Wasserlassen oder Stuhlgang auftreten. Je nach Ausprägung der Beschwerden und Tumorbefall erfolgt die Behandlung mit Bestrahlung, Operation und/oder Medikation.

Bedeutung:

Eine Metastase ist ein Zeichen für eine fortgeschrittene Krebserkrankung. Je nach Ausprägung der Beschwerden und Tumorbefall erfolgt eine Behandlung mit Bestrahlung, Operation und/oder Medikation.

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