Neurophysiologische
Schmerztherapie

Die Erkenntnisse der moderen Schmerz- und Hirnforschung nutzen!

 

Die neuen wissenschaftlichen Forschungen zu Schmerzen haben unser Verständnis, wie Schmerzen entstehen
und wie sie verarbeitet werden in vielen Bereichen sehr erweitert.
Dies hat zu großen Veränderungen in den Behandlungsempfehlungen, insbesondere bei chronischen oder wiederholt auftretenden Schmerzen geführt. Viele dieser neuen Ergebnisse werden aber im Praxislltag leider noch viel zu wenig berücksichtigt.

Die Untersuchungen bestätigen auch die oft überschätzten Wirkungen von Schmerzmedikamenten bei chronischen Schmerzen.
Die bei dauerhafter Medikamenteneinnahme entstehenden Abhängigkeiten und paradoxe Wirkungen (Schmerzmedikamente die langfristig Schmerzen verursachen) werden wesentlich durch eine lobby-gesteuerte Informationspolitik verdrängt.

Wir sehen uns deshalb in einer deutlichen Gegenposition zur symptomatisch ausgerichteten Medikamenten-Schmerztherapie,
die "nur" den Schmerz bekämpfen oder lindern will.

Wir halten es für wesentlich und vorrangig die vercchiedenen Ursachen die zu den Schmerzen geführt haben zu verstehen.
Erst dann können wir Veränderungen einleiten damit sich der Schmerz, die Schmerzchronifizierung oder der verselbstständigte Schmerz nachhaltig verbessern und zurückbilden kann.
Damit Sie es nicht falsch verstehen, die richtigen Medikamente zur richtigen Zeit  können, besonders bei akuten Schmerzen, wunderbare Verbesserungen und Schmerzlinderungen erreichen.

Aber bei fast allen orthopädischen Veränderungen, selbst bei schwersten Abnutzungen, Arthrosen oder Nerveneinengungen, finden sich vergleichbare Situationen, in den Menschen diese Veränderungen zwar haben, aber davon ausgehend keine Schmerzen entstehen.
Es müssen also mehrere Faktoren zusammenkommen damit Schmerzen entstehen, dies gilt ganz besonders bei chronischen Schmerzen.

Aber natürlich ist es der Schmerz der uns stört, uns in unserem Alltag einschränkt, unsere Entfaltung hemmt und das was wir nachhaltig verändern möchten.

Ziel unserer  Schmerztherapie  ist es deshalb möglichst alle wichtigen Faktoren die auf unser Schmerzsystem wirken,
zu erkennen.
Grundlage unserer neurophysiologischen Schmerztherapie sind die neuesten Erkenntnisse der Neurowissenschaften und Hirnforschung, der Schmerzforschung, der Stressforschung, der Neuro-Biologie, der Psychosomatik und der Psychoneuroimmunologie.

 

Diese Fragen sollten für eine individuelle und nachhaltige Schmerztherapie beantwortet werden:

  • Besteht eine Schmerzchronifizierung?
  • Besteht eine Schmerzsensibilisierung oder ein "Schmerzgedächtnis"
  • Gibt es Bereiche in der Steuerung unseres Nervensystem die sich ungünstig auf das Schmerzsystem auswirken?
    Z.b. Stressbelastung, Schlafstörung, andere Krankheiten
  • Erfüllt der Schmerz noch eine besondere Funktion oder Schutzwirkung
    (körper, emotional oder Stress bezogen)

 

In der neurophysiologischen Schmerztherapie nutzen wir unterschiedliche Methoden um die verschiedenen Bereiche die das Schmerz-Nervensystem beeinflussen optimal zu verbessern:

  • Reflex-Therapien
    - Akupunktur auf Basis der traditionell chinesischen Medizin
    - Neuraltherapie
  • Biofeedback
    - Kontrolle der Muskelan- /entspannung über gleichzeitige Darstellung der Muskelaktivität am Monitor
  • Autonomes Nervensystem/Stress Kontrolle
    - gezieltes  Training des entspannenden Anteils des autonomen Nervensystem, z.B. über eine HRV-Training
  • Körpertherapie - Verfahren die Beratung, Aufmerksamkeit, Atmung  und Bewegung kombinieren
    haben einen extrem  positive/lindernde Auswirkung auf das Schmerzen
    - Tao Yoga, Qi Gong
    - Körperorientierte Psychosomatik
Zum Seitenanfang